Auf der Jagd mit dem Jagdhund

Ohne Hund keine Jagd! Aber die Haltung eines Jagdhundes bedeutet auch Verpflichtung. Neben der täglichen Fütterung und Pflege braucht der Hund von Anfang an jede Menge Kontakt zu Ihnen. Je mehr Kontakt der Hund zu Ihnen hat und je mehr Zeit Sie mit ihm verbringen, je enger wird seine Beziehung zu Ihnen. Der Jagdhund ist ein Gehilfe des Menschen bei der Jagd.

Welche Jagdarten gibt es?

Für die Jagd mit Hunden gibt es vielfältige Möglichkeiten. Hier werden einige Beispiele vorgestellt:

  • Die Pirsch: eine der anspruchsvollen Jagden. "Pirschen gehen, heisst Pirschen stehen", ein alter Jägerspruch. Langsames und Aufmerksames gehen durchs Revier, immer auf die Windrichtung achtend. Der Jäger legt immer wieder längere Pausen ein, um zu beobachten.

  • Eine weitere Jagdtechnik ist die Hetzjagd. Das Beutetier wird bis zur Ermüdung gehetzt, damit man es einholen und erlegen kann. Die Hetzjagd wird überwiegend in Gruppen durchgeführt, dabei löst man sich gegenseitig ab. Die Hatz wird so unter einem sehr geringen Energieaufwand durchgeführt.

  • Die Drückjagd ist eine Bewegungsjagd. Hier wird Hochwild durch Treiber langsam und vorsichtig in Bewegung gebracht und so aus der Deckung gedrückt. Bei der Drückjagd ist größtenteils das Mitführen von einem Jagdhund durch Landesjagdgesetze geregelt und vorgeschrieben.

  • Bei der Treibjagd wirken Jagdhunde, Schützen und Treiber zusammen. Dies unterscheidet sie beispielsweise von der Pirsch. Hier sucht der Jagdhund Felder nach bestimmten Wildarten ab, dann steht er vor und das erlegte Wild wird vom Hund apportiert.


Wichtig für eine gelungene Jagd ist auch die richtige und passende Jagdkleidung. Jagdjacken und Jagdhosen, die jedes Wetter mitmachen und Ihnen das Gefühl geben, richtig angezogen zu sein. Eine Auswahl an Jacken, Hosen, Jagdschuhen und Accessoires finden Sie in unserem Shop.

Sind Hunde wichtig für die Jagd?

Die Tradition von Jagdhunden begann mit der Domestizierung von Wölfen. Über all die Jahre nutzen Jäger die Instinkte der Hunde. Viele Jäger beherzigen das Motto "Jagen ohne Hund ist Schund", welches besagt, dass der Jagdhund ein wichtiger Partner für waid-, aber auch tierschutzgerechte Jagden ist. Auch bei verunfallten oder verletzten Tieren ist der Jagdhund ein unentbehrlicher Helfer. Daher ist in Deutschland das Mitführen eines Jagdhundes gesetzlich vorgeschrieben. Es ist streng verboten, geschossenes und verletztes Wild einfach in der Natur liegen zu lassen. Oft ist verletztes Wild nur schwer zu finden. Die feine Nase des Jagdhundes findet verletztes oder totes Wild auch in weiterer Entfernung oder wenn es gut versteckt ist. Wer die Jagd mit Hunden praktizieren will, braucht einen Hund, der jagdlich brauchbar ist und der einige Prüfungen zu absolvieren hat.

Welches ist der richtige Jagdhund?

Die Jagd mit Hunden erfreut sich immer mehr wachsender Beliebtheit. Ob Drückjagd, Hetzjagd / Hatz, auf den richtigen und passenden Jagdhund kommt es an. Jagdhund ist eigentlich ein Sammelbegriff für einen Hund, der Menschen bei der Jagd behilflich ist. Es gibt verschiedene Jagdhunderassen, die je nach Charakter oder Fähigkeiten für spezielle Bereiche oder Aufgaben eingesetzt werden können.

  • Bracken: Dies ist eine sehr alte Jagdhunderasse. Die Bracke verfolgt Fährten und Spuren vor dem Schuss. Hier sei als Rasse die Deutsche Bracke genannt.

  • Apportierhunde: Sie werden bei der Niederwild- und Entenjagd benötigt. Die Hauptaufgabe von Apportierhunden ist es, das erlegte Wild zum Jäger zu bringen. Hier sei als Rasse der Golden Retriever aber auch andere Retrieverrassen genannt.

  • Erdhunde / Dachshunde: Sie helfen dabei Dachse, aber auch Füchse aus ihrem Bau zu treiben. Hierfür sind kleine Hunderassen geeignet, beispielsweise Dackelrassen.

  • Vorstehhunde auch Vollgebrauchshunde genannt: Sie kommen am häufigsten bei der Jagd zum Einsatz. Sie bleiben ruckartig stehen, wenn sie Witterung aufgenommen haben, dies nennt man Vorstehen. Zu den Vorstehhunden gehören beispielsweise der Weimaraner oder der Deutsch-Drahthaar.

  • Schweißhunde: Die Schweißhunde haben einen ausgeprägten Geruchssinn und werden überwiegend nachts eingesetzt, um den Jäger zum verletzten oder toten Wild zu führen. Zu den Schweißhunden gehört beispielsweise der Bayrische Gebirgsschweißhund oder der Hannoversche Schweißhund.

  • Stöberhunde: Stöberhunde erledigen eigentlich dieselben Aufgaben wie ein guter Vorstehhund, außer das Vorstehen. Diese Jagdhunde wurden dafür eingesetzt, Niederwild aufzustöbern. Hier sei der Cocker Spaniel oder der Deutsche Wachtelhund als Rasse genannt.


Ein wichtiger Teil der jagdlichen Ausrüstung eines Jägers ist die Bekleidung. Die richtige Jagdbekleidung ermöglicht es Ihnen, den Anforderungen in Ihrem Revier bestens zu begegnen. Funktionale und hochwertige Jagdbekleidung für den Herren, aber auch für die Damen haben wir für Sie vorrätig. Ein ausgewogenes Sortiment an Jagdmode mit hoher Funktionalität und Qualität. Sie finden bei uns ein breites Angebot an Jagdjacken, Jagdhosen und Schuhen sowie auch Accessoires und Zubehör für die Jagd. Stöbern Sie gerne in unserem Shop, sie finden dort auch passende Outdoor- und Funktionsbekleidung.

Bei Fragen zu unseren Produkten stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.

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