Feuermelder / Brandmelder

Breitet sich im Haus ein Feuer aus, hat dies in der Regel schlimme Folgen. Sowohl in finanzieller, als auch in gesundheitlicher Hinsicht. Jedes Jahr sterben in Deutschland Hunderte Menschen an der überraschenden Rauchentwicklung in den eigenen vier Wänden. Meistens werden die Opfer im Schlaf überrascht. Ein Feuermelder ist schnell installiert und kann im Ernstfall Leben retten. Welche Arten von Feuermeldern es gibt, wozu die unauffälligen Lebensretter dienen und was es mit der Feuermelder Pflicht in Deutschland auf sich hat, lesen Sie in diesem Ratgeber.

Der Feuermelder ist in Deutschland Pflicht

Es spielt keine Rolle, um welchen Raum es sich im Haus oder in der Wohnung handelt: Der Brandmelder ist gesetzlich vorgeschrieben. Der Eigentümer des Hauses, beziehungsweise der Vermieter der Wohnung ist dafür verantwortlich, den Feuermelder zu installieren und regelmäßig zu warten. Die Pflicht gilt in allen Bundesländern, wobei in einigen Teilen Deutschlands weitere Auflagen einzuhalten sind. Alle Informationen dazu lesen Sie in folgendem Artikel: https://www.rauchmelder-lebensretter.de/rauchmelderpflicht/

Wie funktioniert ein Brandmelder?

Sie sind klein und unscheinbar. Doch was sie leisten können, ist im Brandfall überlebenswichtig. Der Feuermelder oder auch Rauchmelder macht sich immer dann bemerkbar, wenn der Ernstfall eingetreten ist. Wenn wir schlafen, nehmen wir keine Gerüche wahr. Die Gefahr an einer Rauchvergiftung zu sterben, ist bei einem Wohnungs- oder Hausbrand hoch. Doch der Rauchmelder macht mit ohrenbetäubendem Alarm auf das Unheil aufmerksam, sodass man sich rechtzeitig in Sicherheit bringen kann.

Wozu dient ein Feuermelder?

Der Feuermelder gilt als zuverlässiges Utensil, wenn es darum geht bei einem Brand zu warnen. Dabei spielt die Tageszeit keine Rolle. Sobald sich die Luft im Haus verändert, schlägt der Rauchmelder Alarm. Damit ist es den Betroffenen möglich, den Brand selbst zu löschen oder die Feuerwehr zu rufen und das brennende Gebäude schnellstmöglich zu verlassen. Die Eigeninitiative das Feuer selbst zu löschen, sollte natürlich nur dann gewählt werden, wenn es sich um eine kleine Flamme handelt.

Feuermelder: finanzieller Schutz im Heim

Selbst wenn das Feuer sich tagsüber ausbreitet und niemand schläft, kann es großen Schaden anrichten. Fällt nicht nur ein Raum oder die Wohnung, sondern der gesamte Gebäudekomplex den Flammen zum Opfer, können die Kosten schnell ins Unermessliche steigen. Dies bedeutet im schlimmsten Fall den finanziellen Ruin für Betroffene. Ein installierter Feuermelder macht schnell auf das drohende Unheil aufmerksam, sodass Sie rechtzeitig reagieren und Schlimmeres verhindern können.

Was ist ein 10 Jahres Feuermelder?

Bei einem 10 Jahres Feuermelder handelt es sich nicht um ein Jubiläumsgerät mit besonderen Ausstattungsmerkmalen, sondern um einen Brandmelder, welcher seinen Dienst 10 Jahre am Stück antreten kann, ohne dass die Batterien gewechselt werden müssen. Solche Geräte bieten sich insbesondere für Objekte mit vielen Räumen an. Zum Beispiel Bürogebäude oder große Wohnhäuser. Vor allem in Bürogebäuden kann der Austausch der Batterien erheblichen Mehraufwand mit sich bringen. Wer einzelne Büroräume mit Feuermeldern ausstattet, ist mit einem 10 Jahres Feuermelder gut beraten. Der 10 Jahres Rauchmelder FA-SA 700LLE wurde speziell für die Wohnungswirtschaft konzipiert und ist in unserem Shop bereits für weniger als 20 EUR erhältlich. Handelt es sich um weit auseinanderliegende Räume, oder Räume welche durch dicke Betonwände voneinander abgetrennt wurden, bietet sich das Set FireAngel ST-630 DET und W2 Funkmodul an.

Was sind Gas Melder / CO Melder?

Nicht immer wird ein Feuer zur lebensbedrohlichen Angelegenheit. Auch austretendes Gas stellt eine erhebliche Gefahr dar. Wenn Sie einen Gasherd nutzen oder eine Gasheizung in Ihren vier Wänden verbaut haben, sollten Sie nicht zögern und sich einen Gasmelder zulegen. Sie können Gas weder fühlen, noch riechen und auch nicht sehen. Die unsichtbare Gefahr macht sich immer erst dann bemerkbar, wenn das Gas ungehindert aus einem Leck austritt. Bereits eine kleine undichte Stelle in der Gasleitung ist ausreichend, um das Leben der Bewohner ernsthaft in Gefahr zu bringen. Mischt sich das Gas mit Sauerstoff, entwickelt es sich rasch zu einer explosiven Mischung, welche eine erhöhte Entzündlichkeit mit sich bringt. Die Abkürzung CO steht für Kohlenmonoxid. Gemeint ist der Gasmelder, welcher die geruchs- und geschmacklose Substanz erfasst und darauf aufmerksam macht. Gelangt das Gas in großen Mengen in den Körper, führt diese Vergiftung im schlimmsten Fall zum Tod. Der Kohlenmonoxidmelder misst die Gaskonzentration in der Luft. Und zwar in regelmäßigen Abständen. Sobald der gemessene Wert die festgelegte Norm übersteigt, erfassen die Sensoren eines CO Melders diese Luftveränderung und das Gerät löst lebensrettenden Alarm aus. Betroffene haben dadurch die Möglichkeit, die Gefahrenzone so schnell wie möglich zu verlassen und die örtliche Feuerwehr zu verständigen.

Was ist ein Thermomelder?

Ein Thermomelder bietet sich für feuchte und staubige Räume an. Das betrifft vor allem folgende Räumlichkeiten:

  • Werkstatt
  • Waschkeller
  • Badezimmer
  • Küche


Der Thermomelder überwacht die Temperatur und ist deshalb das ideale Gerät für eine Werkstatt, wo es häufig zu Staubansammlungen kommt. Ein klassischer Rauchmelder könnte in der staubdurchzogenen Luft falsche Rückschlüsse ziehen, weshalb alternativ der Thermomelder zum Einsatz kommt. Der Thermomelder eignet sich aber auch für die Küche, wo gekocht und gebraten wird. Während ein klassischer Melder hier schnell einen Fehlalarm auslösen kann, konzentriert sich der Thermomelder auf die Temperatur im Raum und lässt die Dampfentwicklung, welche als Rauch erfasst werden könnte, dabei außer Acht. Mit dem First Alert Thermomelder aus unserem Shop entscheiden Sie sich für ein Gerät, welches sich leicht per Kabel verbinden lässt, in kritischen Räumen eingesetzt werden kann und bereits für unter 18 EUR erhältlich ist.

Der Feuermelder piept - was ist zu tun?

Aller Hersteller von Brandmeldern sind gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Geräte so zu konzipieren, dass diese vor Ablauf der Batterie ein Alarmsignal von sich geben. Und zwar spätestens 30 Tage, bevor die Batterie ihr Lebensende erreicht hat. Die meisten Rauchmelder geben dazu einen piependen Ton von sich, welcher die Verbraucher über den anstehenden Batteriewechsel informiert. Viele Geräte werden zusätzlich mit einem kleinen Lämpchen ausgestattet, welches parallel rot blinkt und auch auf visueller Ebene auf die leere Batterie hinweist. Es kann allerdings auch sein, dass der Rauchmelder piept, weil sich im Laufe der Zeit jede Menge Staub oder tote Insekten im Gerät angesammelt haben. Dann muss der Rauchmelder abgenommen und mit einem Tuch gereinigt werden. Letztendlich kann es aber auch sein, dass der Brandmelder zu viel Sonnenlicht abbekommen hat.

Bei Fragen oder für weitere Informationen zu den Produkten stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne mit unserem Fachwissen und langjährigen Erfahrung beratend zur Seite. Kontaktieren Sie uns ganz unverbindlich per E-Mail, wir beraten Sie gerne.

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