Revierarbeiten im Herbst

Diese Revierarbeiten sind im Herbst wichtig

Die Revierarbeit wird ausgeführt, um einen bestimmten Teil des Waldes zu pflegen und instand zuhalten. Zuständig ist in der Regel der Eigentümer des Waldgebietes oder der Förster. Auch Jäger sind geeignet, die Revierarbeiten im Herbst oder zu jeder anderen Jahreszeit zu übernehmen. Die Aufgaben sind zahlreich und kosten jede Menge Zeit sowie Aufwand. Mit der richten Ausrüstung und entsprechenden Hilfsmitteln, wie zum Beispiel Produkte aus dem Forst- und Arbeitsschutz, klappt es aber mit etwas Übung. Nachfolgend finden Sie alle Arbeiten, welche Sie speziell im Herbst ausführen sollten. Die Revierarbeiten variieren je nach individuellen Gegebenheiten, doch im Groben können Sie sich mit einem guten Gewissen an den folgenden Ausführungen orientieren.

Den Wald vorbereiten auf den kommenden Winter

Meistens sind über den Sommer hinweg einige Schäden an Pflanzen entstanden. Gibt es zum Beispiel abgestorbene oder umgestürzte Bäume, werden diese nach und nach mit einer Axt, einer Kettensäge und viel Muskelkraft beseitigt. Nicht vergessen sollten Sie dabei das Thema Sicherheit! Verwenden Sie einen hochwertigen Gehörschutz, einen Augenschutz, einen Kopfschutz sowie passende Schnittschutzkleidung. Zudem sollten nur Menschen diese Arbeit ausführen, die sich auskennen und Erfahrung mitbringen.

Bei Fragen oder für weitere Informationen zu den Produkten stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne mit unserem Fachwissen und langjährigen Erfahrung beratend zur Seite. Kontaktieren Sie uns ganz unverbindlich per E-Mail, wir beraten Sie gerne.

Nicht nur Schäden an den Bäumen ist im Sommer entstanden, sondern auch die Wildschäden werden im Herbst ermittelt. Jäger sowie Förster bringen während der Revierarbeiten im Herbst in Erfahrung, wie hoch der aktuelle Bestand an verschiedenen Tierarten ist. Das ist wichtig, um die Anzahl nach dem Winter wieder miteinander vergleichen zu können. Soll im goldenen Herbst gejagt werden, ist die Einschätzung der Wildschäden umso wichtiger.

Futter einlagern, falls Frost kommt

Gerade im Herbst kann man das Wetter nur sehr schwer einschätzen. Wenn Sie die Revierarbeiten jetzt ausführen, sollten Sie daher für alles gerüstet sein. Verwenden Sie wasserfeste Sicherheitsschuhe, kann Ihnen nichts passieren. Mit der entsprechenden Forstbekleidung sorgen Sie dafür, dass Sie sich sowohl vor Wind, als auch vor Regen sowie vor einer unangenehmen Hitze schützen können.

Sie sollten sich im Herbst darum kümmern, dass Sie Dinge wie Kastanien und natürlich Saftfutter für das Wild einlagern. Gerade im Herbst kann es zu plötzlichem Frost über die Nacht kommen und dann sollten Sie die Tiere sofort füttern können. Lagern Sie zum Beispiel Eicheln, Kastanien und andere Futtermittel ein, welche Sie an einem trockenen Ort und in der Nähe zur Futterstelle lagern. Natürlich müssen diese Sachen während des Einlagerns trocken und sauber sein. Dann lässt sich Schimmel vermeiden.

Raubwild und die Jagd

Wichtig im Kontext mit den Revierarbeiten im Herbst

Gerade bei Vollmond sollten Sie bei der Revierarbeit nicht die Bejagung der Fuchsbauten vergessen. Das ist wichtig, damit das Raubwild in Ihrem Revier nicht in zu großer Anzahl vorkommt und dadurch das Niederwild ausrottet oder den Bestand zumindest minimiert. Neben dem Fuchs ist auch die Bejagung von Mardern, und Dachsen wichtig. Tragen Sie bei der Jagd adäquate Kleidung, welche Sie tarnt und zugleich schützt. Forstjacken und Forsthosen oder Jagdjacken und Jagdhosen in gedeckten Farben sind unerlässlich.

Was Sie noch alles erledigen sollten

Neben dem Jagen und dem Einlagern des Futters gibt es noch eine ganze Reihe weiterer Tätigkeiten, welche Sie bei den Revierarbeiten im Herbst nicht vernachlässigen sollten. Denken Sie daran, dass Sie mit Ihrem Hund arbeiten und üben, weil die Jagdsaison vor der Tür steht. Wer keine Jagdhunde hat, sollte sich gerade im Herbst Gedanken darüber machen, ob er sich welche schaffen möchte. Dann können Sie in die Drückjagdsaison starten, die im Herbst ihren Auftakt findet.

Generell ist es wichtig, dass Sie nicht nur einzelne Stellen des Waldes kontrollieren, sondern alle dichten Hecken, das Dickicht zwischen den Bäumen und hohes Gras durchforsten. Verschaffen Sie sich auch einen Überblick über die Gewässer, falls es welche in Ihrem Waldstück gibt. Der Herbst ist die Jahreszeit, in welcher Sie für den Winter quasi vorarbeiten. Das bedeutet auch, dass Sie jetzt die Arbeit investieren, welche Sie sich im rauen, kalten Winter sparen können. Nicht nur Tiere machen dann einen Winterschlaf, sondern auch für den Förster oder Jäger gibt es von Dezember bis März weniger zu tun - vorausgesetzt, die Vorbereitung stimmt.

Überprüfen Sie die Hochsitze und die Futterstellen innerhalb Ihres Reviers. Tragen Sie währenddessen am besten spezielle Heizwesten, falls es im betreffenden Jahr bereits im Herbst sehr kalt ist. Sofern Sie Zäune aufgestellt haben, sollten Sie auch diese prüfen und im Fall der Fälle direkt reparieren. Wenn Sie im Winter mit Handschuhen arbeiten müssen, hätten Sie es sich nur unnötig schwergemacht. Deshalb gehen Sie bei den aktuellen Revierarbeiten am besten gründlich vor. Werfen Sie auch ein Auge auf die Futterplätze. Krippen sollten intakt sein, sodass sich kein Wild daran verletzen kann. Falls Sie glauben, dass Sie im Winter mehr Futterplätze brauchen werden, sollten Sie die neuen Plätze jetzt fertigmachen. Ist diese Aufgabe erledigt, können Sie ganz in Ruhe auf den Einbruch des Winters warten.

Prüfen Sie auch Nistkästen und verwenden Sie hierbei Handwärmer, sofern die Temperatur gerade früh am Morgen schon sehr niedrig ist. Denken Sie daran, dass es im Herbst windig werden kann, dann sind Nistkästen bedroht.

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