Revierarbeiten im Sommer

Revierarbeiten werden ausgeführt, um einen bestimmten Abschnitt des Waldes nachhaltig zu pflegen. Je nach Besitz- bzw. je nach Pachtanspruch sind dafür der Jäger, der Förster oder ein privater Pächter verantwortlich. Natürlich kann man die Revierarbeit auch an einen Dritten übertragen, der diese regelmäßig während aller vier Jahreszeiten ausführt. Das Revier wird gepflegt, um den Lebensraum für Tiere sowie Pflanzen zu sichern. Die gesunde Umwelt ist das oberste Ziel dieser Arbeit.

Revierarbeiten im Sommer - was jetzt getan werden muss

Vor allem die Wildäcker und die Grünflächen sollten während der heißen Jahreszeit nicht vernachlässigt werden. Während den Monaten Juni und Juli wächst und gedeiht alles - sogar das Unkraut. Deshalb ist es wichtig, dass Sie alles zurückschneiden, was die gesunden Pflanzen während des Wachstums stören könnte. Das gilt sowohl für Schlingpflanzen als auch für Unkräuter im Dickicht oder am Boden. Natürlich werden Sie nicht jedes einzelne Unkraut finden, doch das grobe Entfernen trägt zu mehr Licht, Luft und Nährstoffen für die anderen Pflanzen in Ihrem Waldabschnitt bei. Beim Entfernen der unerwünschten Pflanzen tragen Sie am besten stabile, passende Handschuhe, wie zum Beispiel den Keiler Forst Handschuh. Diese schützen die empfindliche Haut und sorgen dafür, dass Sie fest zupacken können.

Die Wildwiesen werden entweder später zur Herstellung von Silage und Heu verwendet oder sie werden jetzt gemäht. Wurden im Frühling Pflanzen angepflanzt, sollten diese freigeschnitten werden, damit Sie mehr Platz zur freien Entfaltung haben. Nur so können Sie dafür sorgen, dass die Pflanzen mit den Jahren immer größer werden. Bald dienen sie als Unterschlupf für Tiere und schmücken den Wald. Tragen Sie beim Mähen am besten eine hochwertige Schutzbrille, wie zum Beispiel die Style Black Schutzbrille, um Ihre Augen vor umherfliegenden Pflanzenresten und kleinen Steinen zu schützen. Außerdem sollten Sie einen Gehörschutz nutzen, falls es sich um eine sehr laute Maschine handelt, welche Sie über einen langen Zeitraum verwenden.

Revierarbeit zur warmen Jahreszeit

Welche Rolle das Wild spielt

Gerade im Sommer ist es im Zuge der Revierarbeiten wichtig, dass Sie den Schaden begrenzen, der durch das Wild verursacht wurde. Sowohl die Weizenschläge als auch die Haferschläge befinden sich im Juni oder spätestens Anfang Juli mitten in der Milchreife. Während dieser Zeit sind die Getreidesorten besonders interessant für Wild. Sie sollten die Flächen so oft wie möglich auf Wildschäden kontrollieren. Finden Sie Spuren auf den Feldern, sollten Sie über eine Bejagung der Wildschweine nachdenken. Ansonsten kann es ausreichen, wenn Sie die Felder mit einem ausreichend hohen und stabilen Zaun von der Umgebung abgrenzen.

Tragen Sie während dieser Tätigkeit bequeme, schützende Kleidung. Die Pilotjacke "Forst" eignet sich zum Tragen am frühen Morgen, wenn es manchmal noch kalt und nebelig ist. Arbeiten Sie nahe einer Straße oder eine stark begangenen oder befahrenen Weges, sollten Sie auf eine Warnjacke in Neonorange zurückzugreifen. Hierzu eignet sich unter anderem das Modell Pfanner Zipp-2-Zipp Jobby Colour Warnjacke.

Auch Hegemaßnahmen spielen im Sommer während der Revierarbeit eine tragende Rolle. Gerade im frühen Sommer befinden sich die Geweihe des Damwildes in der Bast. Deshalb benötigen die Tiere jetzt viele Mineralien sowie Salz. Stellen Sie dem Wild Lecksteine mit Salz zur Verfügung, hilft das den Tieren ungemein. Kontrollieren Sie regelmäßig, ob sich der Salzleckstein noch dort befindet, wo er hingehört oder ob Sie ihn eventuell nachfüllen müssen.

Falls Sie Suhlen in Ihrem Waldabschnitt finden, sollten Sie auch dieses regelmäßig kontrollieren. Hier kühlt sich das Schwarzwild ab und bedeckt sich mit noch feuchtem Schlamm. Diese Schicht hilft auf natürliche Weisen dabei, Fliegen und anderes Ungeziefer von den Tieren abzuhalten. Umso wichtiger, dass die Suhlen immer feucht sind! Zu den Revierarbeiten im Sommer gehört es, dass Sie Steine und Stücke aus den Suhlen entfernen, um die Gefahr für Verletzungen zu minimieren. Drohen die Suhlen auszutrocknen, könne Sie Wasser nachfüllen. Tragen Sie hierbei am besten festes Schuhwerk, welche Sie vor Verletzungen im Fußbereich adäquat schützt. Ein Outdoor-Schuh der Marke Lowa bietet sich besonders an, denn er sitzt bequem und ist zudem langlebig. Wollen Sie einen ganzen Tag mit der Revierarbeit verbringen, muss die Kleidung bequem sein - auch während der sommerlichen Hitze.

Jagen - wichtiger Aspekt während der Revierarbeiten im Sommer

Die Verwertung des Wildbrets ist gerade während der sommerlichen Hitze alles andere als unkompliziert. Deshalb sollten Sie direkt nach dem Erlegen es Wildes dafür sorgen, dass das Fleisch aufgebrochen und gekühlt wird. Aufgrund der umgebenden Hitze kann es sonst schnell zur Bildung unerwünschter Bakterien kommen, welche chemische Prozesse anstoßen. Das Wild riecht in der Folge nicht mehr gut und wird ungenießbar!

Wollen Sie Böcke jagen, sollte das erst im Juli oder August passieren. Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass sich die Tiere vorher noch einmal vermehren können. Zudem gibt es im Juni noch vereinzelte Tiere, bei welchen die Jungen mitlaufen. Kommt es zu einem oder mehreren Fehlabschüssen, wäre das nicht nur schade, sondern auch die genetische Vielfalt in Ihrem Abschnitt des Waldes könnte darunter leiden. Beachten Sie unbedingt die Jagdzeiten und Schonzeiten!

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