Knieschoner und Knieschützer als Knieschutz

Viele handwerkliche oder in der Natur angesiedelte Berufe verlangen von ihren Arbeitern, während ihrer Arbeit auf die Knie zu gehen. Leider gehören die Knie zu den meist belasteten Gelenken und bedürfen der besonderen Schonung, weshalb der Schutz durch Knie-Protektoren und Knieschützer so wichtig ist. Schließlich bedeuten schmerzende Knie eine überaus eingeschränkte Bewegungsfreiheit, die sich kein Handwerker leisten kann.

 

Knieschutz für die körperliche Gesundheit

Verschiedene Berufe wie der Fliesenleger oder der Pflasterer verbringen viel Arbeitszeit auf ihren Knien und benötigen daher den besten Knieschutz in Form von Knie-Protektoren und Kniepolster, die es gibt. Nur so kann die körperliche Gesundheit über einen langen Zeitraum erhalten bleiben. Leider haben bereits zu viele Handwerker, die lieber ohne Kniepolster arbeiten wollten, ihre Kniegelenke ruiniert und mussten darum ihren Beruf wechseln. Ohne Knie-Protektoren drohen innerhalb kurzer Zeit Verletzungen wie auch chronische Erkrankungen und sogar Knorpelschäden, die operativ behandelt werden müssen. Nachweislich lassen sich die schweren gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch das Tragen von Knieschützern und Kniepolster langfristig vermeiden und stark reduzieren. Allerdings benötigt der Träger auch einen vernünftigen, angemessenen Knieschoner, der auf sein Berufsbild zugeschnitten ist. Auch die Betriebe sind daran interessiert, die Arbeitskraft ihrer Mitarbeiter dauerhaft zu erhalten und Arbeitsunfälle zu vermeiden, weshalb sich die geringen Investitionskosten in die Gesundheit vielfach bezahlt machen.

 

Wie wirken die Knieschützer?

Bei zahlreichen Berufen, die die Kniegelenke vermehrt belasten, lassen sich ohne Knieschutz nach einiger Zeit Verschleißerscheinungen und auch chronische Erkrankungen diagnostizieren, was im schlimmsten Fall sogar zur Berufsunfähigkeit führen kann. Daher sollten alle Mitarbeiter in diesem Bereich zu hochwertigen und individuell angepassten Knieschonern greifen, damit sie ihre Arbeit komfortabel und frei von allen Schmerzen ausüben können. Ein guter Knieschutz verteilt den ständigen Druck, der durch die gebückte Haltung entsteht, gleichmäßig auf die Auflagefläche des Knieschoners statt direkt auf das Kniegelenke wie auch auf die Kniescheibe zu wirken. Ein Knieschützer entlastet also das Kniegelenk dauerhaft von dem Druck und erhält dadurch die Beweglichkeit dieses wichtigen Körpergelenks. Das funktioniert aber nur, wenn qualitativ hochwertiger Knieschoner verwendet werden, die sich bequem an den Körper anpassen und dadurch kaum spürbar sind. So können alle Arten von Handwerkern wie auch Forstarbeiter, die auf das Hinknien angewiesen sind, ihre Gesundheit über Jahrzehnte erhalten. Es lohnt sich also kaum, hier ein paar Euro zu sparen und dafür die eigene Gesundheit oder die der Mitarbeiter zu riskieren, indem auf fragwürdige Billigangebote zurückgegriffen wird.

 

Einen guten Knieschützer erkennen

Über die Gütequalität von Knie-Protektoren entscheiden vorrangig die verwendeten Materialien wie auch die Kombination der Materialien und ihre Verarbeitung. Dabei muss auch ein ausgezeichneter Tragekomfort wie auch die lange Haltbarkeit der Kniepolster gegeben sein. Für Handwerker geeignete Kniepolster sind nach der EG Richtlinien DIN EN 14404 zertifiziert und getestet worden sein.

 

Diese neue Richtlinie teilt die Knieschützer in vier Kategorien ein:

  • Kategorie 1: Knieschützer, die am Bein getragen und von anderer Kleidung unabhängig genutzt werden
  • Kategorie 2: Knieschützer, welche sich beispielsweise an den Hosenbeintaschen befestigen lassen.
  • Kategorie 3: Jede Art von Kniepolster, die nicht am Körper befestigt wird
  • Kategorie 4: Knie-Protektoren, die in Verbindung mit einer Aufstehhilfe oder ähnlichen Vorrichtungen genutzt werden

 

Ebenso sieht die neue EU-Richtlinie zwei Arten von Leistungstypen bei der Kniepolsterung vor:

  • Leistungstyp 1: Knieschoner, die für alle Arbeiten auf ebenen Bodenflächen geeignet sind
  • Leistungstyp 2: Knieschoner, die für alle Arbeiten auf schwierigen Bodenbedingungen wie in Steinbrüchen oder Bergwerken ausgeführt werden.

 

Darum werden die Knieschützer und Knieschoner seit der neuen EU-Richtlinie einen besonders umfangreichen Prüfverfahren unterzogen. Zu diesen harten Testbedingungen gehört die Prüfung:

  • Art der Druckverteilung, wobei der erzeugte Druck eines Prüfknies gewertet wird
  • Messung der Aufprallfestigkeit eines Knieschutzes
  • Tragekomfort
  • Breite wie auch die Elastizität der Kniepolsterriemen

 

Immerhin legt diese EU DIN Norm alle Mindestwerte für die Anforderungen und die Wertung der Prüfung fest. Zudem unterliegt der Hersteller laut dieser EU-Verordnung einer Kennzeichnungspflicht, damit der Nutzer genau weiß, um welche Qualität es sich handelt. Allerdings muss der Knieschutz auch entsprechend der Verordnung verwendet werden, um den gewünschten Schutzfaktor zu erreichen. Daher müssen die Knieschoner dem Berufsbild angemessen verwendet werden.

 

Die unterschiedlichen Typen von Knieschonern

Die Knie-Protektoren bestehen aus unterschiedlichen Materialien und Formen, um den jeweiligen Arbeitssituation perfekt angepasst zu sein. In manchen Bereichen empfehlen sich eher Knieschoner, die aus Gummi gefertigt sind.

 

  • Gummi Knieschoner erweisen sich im Arbeitsalltag als besonders elastisch, wobei sie gleichzeitig auch eine große Hitzebeständigkeit aufweisen und sich durch Chemikalien nicht einfach zersetzen lassen. Zudem erweisen sich die Gummi Knieschoner als sehr abriebbeständig. Gerade in handwerklichen Bereichen wie Fliesenlegern wird eine hohe Abriebfestigkeit besonders geschätzt. Zusätzlich darf das Materialien keine Farbspuren hinterlassen und eine Materialermüdung sollte erst nach einigen Jahren im Dauereinsatz auftreten. 


  • Aus TPE (thermoplastischen Elastomeren) gefertigte Knieschützer oder Knieschoner bestehen aus Kunststoff, der äußerlich wie Gummi wirkt. Er ist jedoch weitaus preiswert in der Herstellung und verfügt nicht über die Elastizität oder die Beständigkeit gegen Chemikalien. TPE kann auch nicht in Verbindung mit Mörtel oder Klebstoffen verwendet werden, da diese Stoffe den Kunststoff angreifen.


  • Polyurethan als Knieschutz lassen auch daran erkennen, dass sie geschäumt werden. Sie werden gern von Handwerkern verwendet, weil sie kostengünstig sind und nur eine einfache Beschichtung aufweisen. Darum sind sie weder stichfest noch weisen sie Nässe ab. Sie gelten als preiswerte Alternative, wenn kein professioneller Knieschutz benötigt wird. 


  • Die Innenpolsterung von Knie-Protektoren ist ein wesentliches Kriterium, wenn es um die Auswahl von Qualitätsknieschützern geht. Das Füllmaterial muss dauerhaft haltbar und belastbar sein, weshalb die Polsterung meist aus Zellkautschuk besteht. Dieses Material hat den Vorteil, dass es stoßdämpfend wird, sich nicht plattdrückt und dauerhaft elastisch bleibt.


  • Knieschutz mit Gel-Einlagen bieten einen besonders effektiven Schutz und vereinen zudem einen hohen Tragekomfort. Diese modernen Knie-Protektoren bieten bei anstrengenden Arbeiten im Knien eine ausgezeichnete Druckverteilung für die Kniegelenke an, weshalb sie als die beste Wahl für die körperliche Gesunderhaltung gelten.

 

Professionelle Fixierung von Kniepolstern

Neben dem Material sollte der Handwerker immer auf die Fixierung der Kniepolster achten, selbst wenn die Passform und das Material passen, nutzt der Knieschutz nichts, wenn er verrutscht. Meistens werden breite Stretchbänder oder Klettverschlüsse für eine exakte Fixierung gewählt. Die Art der Fixierung sollte dauerhaft belastbar sein und nicht in die Kniegelenke einschneiden, um die Durchblutung nicht zu gefährden.


Bei Fragen oder für weitere Informationen zu den Produkten stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne mit unserem Fachwissen und langjährigen Erfahrung beratend zur Seite. Kontaktieren Sie uns ganz unverbindlich per E-Mail, wir beraten Sie gerne.

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